Trinatir-Gruß

 
TRINITATIS
Das Fest der Dreieinigkeit GottesDreifaltigkeit, Fresko San Nicola, Schweiz, 12. Jhdt
 
Wir glauben an den einen Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geist

Ich glaube Gott, den Vater...
Ich glaube an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn...
Ich glaube an den Heiligen Geist...

Trinität. Dreieinigkeit. Dreifaltigkeit.
Erklären, was man nur glauben kann.
Ein Versuch:

Der erste Punkt ist die Schöpfung:
Wir entdecken, dass wir uns nicht selber gemacht haben, wie sich auch die übrige Kreatur nicht selbst gemacht hat. Von nichts kommt ja nichts. Ist aber etwas – und nicht nichts – so muss das einen Grund haben. Das kreatürliche Leben sprudelt aus einer Quelle, die jenseits des kreatürlichen Lebens liegt: In Gott dem Schöpfer.

Der zweite Punkt ist Jesus Christus:
Inmitten all der Menschen, die Vergangenheit und Gegenwart bevölkern, begegnet uns einer, der aus dem Rahmen fällt, weil er anders ist. Einer, der Gottes Willen vollkommen lebt. Einer, der uns Gottes Wort auf den Kopf zusagt. Einer, in dem uns Gott so nahe kommt und so gegenwärtig wird, dass wir sagen müssen: Das ist er selbst – dieser Jesus Christus ist Gottes Sohn.

Der dritte Punkt aber ist der Heilige Geist:
Manche Menschen hoffen, wo nichts mehr zu hoffen ist, lieben, wo nichts Liebenswertes ist, verzeihen Unverzeihliches, glauben, wo aller Augenschein dagegen spricht, bekennen fröhlich, obwohl es sie den Kopf kostet, leiden, ohne zu verbittern, und sterben, ohne zu hadern. Das alles ist mehr als menschliche Seelen aus sich selbst heraus vermögen. Es geht über unsere Kraft – und verweist uns damit wiederum auf eine fremde Kraft, die in und durch solche Menschen wirkt: Gottes Heiliger Geist.
Quelle: Evangelischer-Glaube.de-Dreifaltigkeit

Foto: wikiwand, public; Dreifaltigkeit, Fresko San Nicola, Schweiz, 12. Jhdt

Wie erklärt man die Dreieinigkeit Gottes?
Quelle: Kirche+Leben-Netz | Das katholische Online-Magazin