Frohe Weihnachten

WEIHNACHTEN

Herrenhuter Weihnachtsstern"Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."
Lukas 2, 10 - 14

Wir leben in einer gefährdeten Welt. Hungerkatastrophen, Kriege, Fluchtszenarien und nicht zuletzt die Bedrohung der Schöpfung bestimmen die Schlagzeilen. 

Trotz aller finsteren und angstmachenden Umstände bleibt die weihnachtliche Botschaft ein Fanal gegen alles, was uns bedrückt: Gott setzt ein Zeichen. Im kleinen, unscheinbaren, schwachen und bedürftigen Kind im Stall von Betlehem erweist sich Gott als der unendlich Liebende, der sich hingibt und schenkt.
Es schaut so aus, als ob diese Liebe scheitern wird, steht doch über der Krippe Jesu schon das drohende Kreuz. Das Kreuz, an dem alle Menschlichkeit für immer gestorben und vernichtet scheint. Die Krippe und das Kreuz gehören zusammen. Aber das Kreuz hat nicht das letzte Wort bei Gott. Tod und Leid sind nicht aus der Welt geschafft, aber mit der Auferstehung Jesu zeichnet sich am Horizont die neue Schöpfung ab, in der es den Tod und das Leid nicht mehr geben wird.

Ende des Kirchenjahres

Grabstein mit RoseDas Kirchenjahr neigt sich dem Ende zu

Im Herbst verabschiedet sich die Natur vom Wachsen und Gedeihen und bereitet sich auf einen neuen Lebenszyklus vor.
In den letzten Wochen des Kirchenjahres, das mit dem Ewigkeitssonntag oder auch Totensonntag endet, stehen deshalb auch die Themen Tod und Trauer, Auferstehung und Ewigkeit im Mittelpunkt. Danach beginnt die Adventzeit und damit das neue Kirchenjahr.
Im Ende leuchtet schon das Neue auf. Das Irdische hat nicht das letzte Wort. Gottes Wirklichkeit ist größer und weiter, als unsere menschliche Vorstellungskraft. Foto:pixabay

Im Evangelischen Gesangbuch finden wir folgendes Lied, Text von Kurt Marti, Melodie von Winfried Heurich: 

Erntezeit Erntedank

Erntezeit - ErntedankErntezeit - Erntedank

Es ist Herbst - oder zumindest fast. Die Getreidefelder sind schon längst abgeerntet, das Korn eingebracht. Die Gemüsegärten bringen noch immer ihre Früchte, Ende September beginnt  normaler-weise  die Apfelernte. Birnen beginnen zu reifen oder sind schon, je nach Sorte, seit dem August pflückbereit. Und die Weinlese hat wohl, je nach Lage und Regionalklima, bereits Anfang September begonnen. Jede Frucht hat ihre Zeit der Ernte.

In vielen evangelischen Pfarrgemeinden ist Erntedank ein großer und wichtiger Sonntag im Kirchenjahreskreis. Auf dem Land eigentlich fast immer, da ist man doch noch vertrauter mit der Landwirtschaft und den Jahreszyklen, und sei es nur, weil ein Blick in die vorbeigleitende Landschaft den Gang der Natur, das Wachsen, das Blühen und das Reifen auf den Feldern offenbart.

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